
Die Polenta concia wird dampfend, goldgelb und herrlich ziehend serviert, in rustikalen Schüsseln oder direkt aus dem Kessel. Die Maispolenta nimmt großzügige Mengen Fontina aus dem Aostatal auf, die langsam schmilzt, während geschmolzene Butter alles mit dem Duft von Milch und Almweiden umhüllt. Das Ergebnis ist cremig, reichhaltig und zutiefst wohltuend, mit intensiven milchigen Noten und einer samtigen Konsistenz. Sie ist das wärmende Gericht schlechthin nach einem Tag in der alpinen Kälte.
In Aosta steht Polenta concia für die authentischste Form der Bergküche, entstanden, um die alpinen Gemeinschaften zu nähren und zu wärmen. Sie ist ein Symbol der Hirtenkultur des Aostatals und der Bedeutung der Fontina, des identitätsstiftenden Käses der Region. In traditionellen Restaurants gehört sie zu den Gerichten, die Geselligkeit und die schlichte Küche der Alpen besonders gut erzählen.
Polenta ist in den westlichen Alpen seit Jahrhunderten verbreitet, doch im Aostatal wurde sie dank der Zugabe von Fontina und Almbutter zur „concia“. Diese reichhaltige Variante entstand in Berghütten und auf Almen, wo Milchprodukte reichlich und leicht verfügbar waren. Mit der Zeit wurde das Gericht zu einem Klassiker der Osterien und Restaurants in Aosta und bewahrte dabei seine rustikale Identität.
Verifizierte Restaurants, Karten und kultureller Kontext für jedes typische Gericht.
App herunterladeniOS und Android. Kostenlos.