
Lagane e Kichererbsen sind ein rustikales, wohltuendes erstes Gericht: breite Streifen frischer Pasta, ähnlich wie dicke, unregelmäßige Tagliatelle, verbinden sich mit weichen, duftenden Kichererbsen. Die einfache, aber intensive Würzung vereint natives Olivenöl extra, Knoblauch und oft eine Prise Peperoncino, die den Gaumen wärmt. Die Konsistenz ist kräftig und samtig, wobei die raue Pasta die Brühe der Hülsenfrüchte aufnimmt. Es ist ein Gericht, das nach häuslicher Küche und nach gemeinsam verbrachten Stunden am Tisch an kühleren Tagen duftet.
Im Hinterland der Provinz Catanzaro verkörpern Lagane e Kichererbsen die Essenz der bäuerlichen Küche: wenige lokale Zutaten, die zu einem nahrhaften und identitätsstiftenden Gericht werden. Das Rezept erzählt von der Schlichtheit und dem Einfallsreichtum der ländlichen Familien Kalabriens, wo hausgemachte Pasta und Hülsenfrüchte die Grundlage der täglichen Ernährung bildeten.
Lagane haben sehr alte Ursprünge, die bereits in der gastronomischen Tradition Süditaliens und sogar in der römischen Kultur erwähnt werden. In Kalabrien wurde die in breite Streifen geschnittene frische Pasta zu Hause zubereitet und mit Kichererbsen kombiniert, einer robusten und gut haltbaren Hülsenfrucht. Im Laufe der Zeit ist das Rezept nahezu unverändert geblieben und wird in Familienküchen und Trattorien im Hinterland bis heute bewahrt.
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