
8–15 €Turiner Cri Cri sind kleine Pralinen, die die Eleganz der piemontesischen Süßwarentradition verkörpern: eine geröstete Haselnuss, umhüllt von dunkler Schokolade und bedeckt mit winzigen Zuckerstreuseln. In einem einzigen Bissen bieten sie ein unwiderstehliches Spiel der Texturen – knusprig, weich und leicht körnig zugleich. Entstanden in den Turiner Confetterien des 19. Jahrhunderts, erzählen sie von der langen Geschichte der Stadt als europäische Schokoladenhauptstadt und von der Verbindung zur berühmten Haselnuss aus den Langhe. Sie mit nach Hause zu nehmen bedeutet, ein kleines genussvolles Ritual der historischen Cafés von Turin zu teilen.
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Cri Cri sind kleine Pralinen aus der Turiner Süßwarentradition: Eine ganze geröstete Haselnuss wird mit dunkler Schokolade überzogen und anschließend in winzige Zuckerstreusel gehüllt. Das Ergebnis ist ein angenehmer Kontrast zwischen der Knusprigkeit der Haselnuss, der Weichheit der Schokolade und der leichten Körnigkeit des Zuckers. Sie sind klein und werden oft in Tütchen oder kleinen Schachteln verkauft – perfekt, um sie nacheinander zu genießen. Optisch sind sie an ihrer unregelmäßigen, gepunkteten Oberfläche zu erkennen, die durch die kleinen Zuckerdragees entsteht.
Die Cri Cri tauchten in Turin in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf, im Umfeld der städtischen Confetterien, die sich auf Schokolade und Süßigkeiten zum Mitnehmen spezialisierten. Das Rezept kombiniert drei Elemente, die in der piemontesischen Tradition bereits verbreitet waren: geröstete Haselnüsse, eine Schokoladenhülle und eine Zuckerkonfettierung. Einer populären Überlieferung zufolge hängt der Name mit der Koseform „Cri“ von Cristina zusammen, auch wenn sich die historischen Quellen über den genauen Ursprung des Begriffs nicht völlig einig sind. Mit der Zeit verbreitete sich das Produkt in den Turiner Geschäften und wurde zu einer erkennbaren Spezialität der Stadt.
Cri Cri erzählen von einem genussvollen und raffinierten Turin, in dem die Schokoladenkultur seit Jahrhunderten Teil des städtischen Lebens ist. Sie mit nach Hause zu nehmen bedeutet, ein kleines Stück der Tradition der Confetterien und historischen Cafés zu teilen. In ihrer winzigen Form vereinen sie handwerkliche Süßwarenkunst und Produkte aus dem piemontesischen Gebiet.
Cri Cri gehören zur langen Turiner Tradition der Verarbeitung von Schokolade und piemontesischen Haselnüssen. Turin ist seit dem 18. Jahrhundert eine der europäischen Hauptstädte der Schokolade, und diese kleinen Süßigkeiten spiegeln die städtische Kultur der Confetterien und historischen Cafés wider. Die Verwendung der Haselnuss verweist auch auf die enge Verbindung zum Gebiet der Langhe und zu Piemont, das für die Haselnusssorte Tonda Gentile berühmt ist. Mehr als ein Industrieprodukt sind sie bis heute eine typische Confetterie-Spezialität, die oft mit geselligen Momenten oder kleinen Geschenken verbunden ist.
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Man findet sie leicht in den historischen Schokoladenläden und Konditoreien im Zentrum von Turin, besonders in den eleganten Cafés, die mit der lokalen Schokoladentradition verbunden sind, wie Baratti & Milano, Stratta oder Peyrano. Viele Geschäfte verkaufen sie lose nach Gewicht oder in kleinen Geschenkpackungen. Sie sind auch häufig in Feinkostläden und Geschäften mit piemontesischen Spezialitäten zu finden. In der Weihnachtszeit erscheinen sie oft in aufwendigeren Verpackungen neben anderen Turiner Klassikern.
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