
Der Mecoulin ist ein weiches, rund geformtes Gebäck, außen goldbraun und mit feinem Butterduft. Innen ist die Krume zart und leicht elastisch, durchzogen von Rosinen, die süße fruchtige Noten verleihen. Er erinnert an ein angereichertes Brot oder eine rustikale Bergbrioche mit vollem, aber zartem Geschmack. Häufig wird er zum Frühstück oder zum Abschluss einer Mahlzeit genossen, in dicke Scheiben geschnitten und mit Kaffee oder süßen Weinen serviert.
Obwohl der Mecoulin im Val d’Ayas entstanden ist, hat er sich zu einem der symbolträchtigen Desserts der Tradition des Aostatals entwickelt und ist auch in Aosta leicht in Konditoreien und Restaurants zu finden. Er steht für die häusliche alpine Küche: einfach in den Zutaten, aber reich an Butter und familiärer Wärme. Er gehört zu jenen Geschmäckern, die von den Bergen und ihren Festen erzählen.
Die Ursprünge des Mecoulin gehen auf die bäuerliche Tradition des Val d’Ayas zurück, wo er vor allem während der Weihnachtsfeiertage zubereitet wurde. Der Name stammt vermutlich aus dem lokalen Patois und bezeichnete ein süßes Brot, das mit Butter und Rosinen angereichert war – kostbare Zutaten in den Bergküchen. Mit der Zeit verbreitete sich das Rezept im gesamten Aostatal und wurde zu einer anerkannten und geschützten Spezialität.
Verifizierte Restaurants, Karten und kultureller Kontext für jedes typische Gericht.
App herunterladeniOS und Android. Kostenlos.